Traditionsklubs dominieren die Konkurrenz

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Rekordmeister. Rekordpokalsieger. Der erste Triple-Sieger der Bundesliga-Historie. Ja, man kann sagen, es läuft beim FC Bayern München wie am Schnürchen. Und das macht sich auch ganz deutlich im aktuellen Facebook-Ranking bemerkbar. Denn hier liegen die Münchnener Lichtjahre vor der Konkurrenz, was die Anzahl der Fans betrifft. 7.763.150 Anhänger kann der FCB verzeichnen. Verfolger Borussia Dortmund kommt mit knapp über 3 Millionen noch nicht mal auf die Hälfte.

Aber auch zwischen dem BVB und den nachfolgenden Teams klafft eine sehr große Lücke. Der FC Schalke 04 liegt mit 701.007 Fans deutlich vor dem SV Werder Bremen (456.180) und dem Hamburger SV (412.238).

Ranking Bundesliga Facebook

“Dortmund ist eine relativ regionale Sache.”, hat Bayern-Macher Uli Hoeneß vergangenes Jahr mal behauptet. Was im ersten Moment wie eine typische Spitze aus der Abteilung Attacke klingt, ist aber auch durch dieses Facebook-Ranking eine bewiesene Tatsache. Zumindest im Vergleich mit den Bayern, die weltweit berühmt sind. Sicherlich hat Borussia Dortmund in den zurückliegenden drei Jahren sehr stark aufgeholt, doch in all den Jahrzehnten des Erfolgs hat sich der Rekordmeister dann doch eine extrem breite Fanbase aufgebaut.

Nicht ohne Grund befinden sich auf den ersten zehn Plätzen ausnahmslos Klubs mit einer langen Tradition. Erst auf Platz 11 ist mit Bayer Leverkusen der erste Werksklub des Rankings platziert. Der Verein ist nun allerdings auch schon seit vielen Jahren regelmäßig International vertreten und hat sich in der Bundesliga mittlerweile fest etabliert. Hauptstadtklub Hertha BSC findet sich beschämenderweise nur auf dem zwölften Rang wieder. Die Akzeptanz ist ja sogar im eigenen Umfeld nicht sonderlich berauschend und das spiegelt sich natürlich auch in der Anzahl der Facebook-Anhänger wider. Die “alte Dame Hertha” hat dann eben doch nur eine Ausstrahlung wie Dolly Buster ohne Schminke. Bundesliga Facebook

Zu Platz 13 ist wieder ein deutlicher Schnitt zu erkennen. Ab dem VfL Wolfsburg kann kein Verein mehr die 100.000er-Marke knacken. Das Schlusslicht bildet mit der Eintracht aus Braunschweig überraschenderweise dann aber doch ein Traditionsklub. Zu viele Jahre dümpelten die Niedersachsen wohl in den Niederungen des deutschen Profi-Fußballs herum. Aber jetzt nach dem Aufstieg darf man natürlich sehr gespannt sein, wie sich die Verhältnisse in einem Jahr verändert haben werden.

Trainer und Spieler haben es wie immer selbst in der Hand, die Gunst der Facebook-Fans zu erobern. Am besten mit Titeln, Toren und Triumphen. Aber das spielt sich ganz sicher nicht im sozialen Netzwerk ab, sondern dort wo es zählt: Auf dem Platz!

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