mafo.de: BrandFeel Bundesliga

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Borussia Dortmund steht souverän an der Spitze und verweist den FC Bayern München auf Platz 2. Der VfL Wolfsburg landet auf dem letzten Rang und muss den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Ein Szenario wie dieses würde man aus sportlicher Sicht aktuell ins Reich der Fabeln verbannen. Legt man jedoch das Markengefühl der jeweiligen Vereine zugrunde, erhält man genau dieses Resultat. Die Hamburger Online-Marktforscher mafo.de haben kurz vor dem Start der Rückrunde die 18 Bundesligisten auf ihren BrandFeel Score hin getestet und sind zu folgendem Ergebnis gelangt.

In meisterlicher Form präsentiert sich Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben dominieren in nahezu jeder Kategorie. Kein anderer Verein erhält von den Befragten solch hohe Werte bei Sympathie, Ehrlichkeit und Attraktivität. Des Weiteren ist man der Ansicht, dass man dem Champions League-Finalist von 2003 vertrauen kann.

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Mittlerweile ein ungewohntes Gefühl für den FC Bayern, aber im aktuellen BrandFeel Ranking reicht es nur zum zweiten Platz. Der Rekordmeister beherrscht zwar die Attribute Bekanntheit, Marktführer und gilt als führend auf dem Markt, doch es gibt auch eklatante Mängel. So gilt der Verein von Präsident Uli Hoeneß von allen Vertretern als der unehrlichste und unsympathischste.

Der dritte Platz geht an den FC Schalke 04. Damit wäre man in Gelsenkirchen sicherlich auch in der realen Tabelle einverstanden, obwohl der Erzfeind aus dem Ruhrgebiet vor einem steht. S04 bringt nicht nur eine sehr hohe Bekanntheit mit sondern besticht vor allem durch Einzigartigkeit und gilt als besonders innovativ.

Der Höhenflug auf dem Rasen geht bei der Borussia aus Mönchengladbach auch beim BrandFeel nahtlos weiter. Trotz einer relativ geringen Bekanntheit schafft es der Verein vom Niederrhein auf den vierten Platz. Die Fohlen gelten als natürlich und modern mit einer langen Tradition.

Die beiden Europa League Teilnehmer heißen VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen. Die Schwaben punkten mit ihrer langen Tradition und wirken außerdem vertrauensvoll. Die Werkself hingegen ist aufgrund ihrer regelmäßigen Teilnahme an den europäischen Wettbewerben und der damit verbundenen TV-Präsenz deutlich bekannter und wirkt auf die Probanden einzigartiger als viele Ligakonkurrenten.

Wenn es sportlich auch mal so gut laufen würde wie bei den ermittelten Imagewerten. Dennoch wird man sich beim SV Werder Bremen über die gute Platzierung im BrandFeel freuen. Der Klub von der Weser profitiert zu großen Teilen nach wie vor von seiner Natürlichkeit.

Auf dem geteilten achten Platz folgen der FSV Mainz 05 und der Hamburger SV. Der selbst ernannte „Karnevalsverein“ wirkt erwartungsgemäß sehr sympathisch und natürlich auf die Fans. Der Bundesliga-Dino aus dem Norden lebt in erster Linie von seiner Tradition. Hier belegt der HSV nur ganz knapp hinter dem FC Bayern den zweiten Platz.

Die untere Tabellenhälfte führt Hertha BSC an. Der Hauptstadtklub ist sehr bekannt, verfügt über Tradition und erzielt gute Werte in der Kategorie Einzigartigkeit.

Den elften Platz teilen sich gleich drei Bundesligisten: Hannover 96, 1. FC Nürnberg und der SC Freiburg. Die Niedersachsen und Franken sind besonders bekannt unter den Befragten, wobei die Clubberer aus Nürnberg zusätzlich mit einer sehr langen Tradition punkten können. Freiburg fällt bei diesem Trio etwas aus dem Rahmen. Die Breisgauer werden von der Öffentlichkeit deutlich weniger wahrgenommen, erzielen aber Spitzenwerte bei Sympathie und Natürlichkeit. Betrachtet man nur die Imagewerte, hätte es die Elf von Christian Streich sogar auf Platz fünf geschafft.

Noch weniger bekannt ist der FC Augsburg auf Rang 14. Aber auch dieser Klub hat es in seiner kurzen Bundesliga-Zugehörigkeit geschafft, auf die Fans sehr sympathisch und natürlich zu wirken.

Trotz der schlechtesten Imagewerte (zusammen mit dem VfL Wolfsburg) kann die TSG 1899 Hoffenheim einen Abstiegsplatz gerade noch verhindern. Das liegt jedoch in erster Linie an dem mittlerweile hohen Bekanntheitsgrad des von Mäzen Dietmar Hopp gesponserten Klubs. Den gleichen Gesamtscore erzielt auch Eintracht Frankfurt. Die Hessen erreichen trotz der Teilnahme an der Europa League eine deutlich geringere Aufmerksamkeit als der Tabellennachbar.

Auf dem ersten Abstiegsplatz landet die Eintracht aus Braunschweig. Abgesehen von einer langen Tradition hält der Aufsteiger keinerlei Trümpfe in der Hand. Platz 18 und die damit verbunden die rote Laterne geht an den VfL Wolfsburg. Sportlich befindet sich der VW-Werksklub auf einem Höhenflug, doch das Image konnte bis dato noch nicht aufpoliert werden. Ganz im Gegenteil: Die „Wölfe“ erhalten von allen Bundesligisten die schlechtesten Werte in der Kategorie Sympathie.

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