IKEA trotz mieser Qualität das Maß aller Dinge

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Es gibt in Deutschland vermutlich nur wenige Haushalte, in denen noch kein PAX-Kleiderschrank oder Billy Regal aufgebaut wurde. Und wie es sich gehört, wird während der teils chaotischen Prozedur auf die Unfähigkeit des schwedischen Möbelunternehmens geflucht. Am Ende fehlt eben immer mindestens eine Schraube – meistens mehr. Eigenes Versagen kann von den Hobby-Handwerkern selbstverständlich per se ausgeschlossen werden und die „Ausrede IKEA“ zieht sowieso immer.

Doch wie kann es dann sein, dass weltweit immer mehr Möbelhäuser mit einem gelb-blauen Anstrich eröffnet werden? Was lässt die Menschen täglich, wie die Zombies, zu Kötbullar und Hot Dogs strömen, als gäbe es kein morgen mehr?

Mafo.de ist dem Phänomen auf die Spur gegangen und hat ein BrandFeel für die bekanntesten Möbelhäuser erstellt.

Das Ergebnis: IKEA ist trotz der allgemeinen Schelte – wie schon im Jahr 2013 – die unangefochtene Nummer 1!

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In nahezu jeder Kategorie erzielt das schwedische Möbelhaus die mit Abstand besten Werte. Das Image könnte also besser kaum sein, wenn man mal von dem nicht ganz unwichtigen Punkt „Qualität“ absieht. Hier hat IKEA (Score 5,9) im Vergleich zu den Konkurrenten Dänisches Bettenlager (6,4) und Höffner (6,4) zurzeit ganz klar das Nachsehen. Ob das im Juli neu eingeführte, lebenslange, Umtauschrecht zur Beseitigung dieses (Vor-)Urteils beiträgt, darf zunächst mal bezweifelt werden.

Dänisches Bettenlager glänzt jedoch nicht nur mit hoher Qualität und Bekanntheit, sondern auch mit einem starken Claim. „Qualität sehr preiswert“ erhält insgesamt die besten Bewertungen (6,3) und trägt somit zu dem positiven Gesamtergebnis bei.

Des Weiteren wurden die Möbelhäuser Höffner, XXXL, Roller, porta und POCO getestet.

XXXL ist bei den Befragten nicht zuletzt aufgrund der landesweiten TV-Werbung sehr bekannt (82%) und deshalb, trotz mäßiger Imagewerte, im vorderen Feld des Rankings angesiedelt.

Noch bekannter (88%) ist Roller, doch das Möbelhaus erzielt die schlechtesten Werte in der Kategorie Qualität (4,6). Porta ist mit einer bundesweiten Bekanntheit von gerade einmal 45% von Anfang an aus einer denkbar schlechten Ausgangsposition gestartet. Doch die Marke glänzt vor allem mit einem sehr gelungen Claim („möbel & mehr“) und schafft dadurch noch einen beachtlichen Gesamtscore von 5,4.

POCO wird zwar in den meisten Kategorien mit den tiefsten Imagewerten abgestraft, doch es hat sich offenbar einiges getan im selbst ernannten „Superwohnmarkt“. POCO zeigt sich nämlich im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert (von 4,9 auf 5,3) und befindet sich mittlerweile auf Tuchfühlung zu den konkurrierenden Anbietern. Vielleicht gelingt es ihnen ja schon 2015, die rote Laterne abzugeben.

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