Erste Deutsche Währungsunion

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Kleinmünzen Kaiserreich

Kleinmünzen Kaiserreich

Heute vor 140 Jahren, am 09. Juli 1873, wurde im Deutschen Reich das Münzgesetz unterzeichnet. Auf dieser Basis wurde zum 01. Januar 1876 die (Gold-) Mark eingeführt und die landestypischen Währungen wie Taler (im übrigen Namenspate des Dollars) und Gulden wurden ersetzt.

So weit, so gut. Doch was aus heutiger Sicht bemerkenswert ist: Die Kleinmünzen (1, 2, 5, 10, 20, 25 und 50 Pfennig, 1/2 und 1 Mark) hatten auf der Vorderseite den Nennwert und auf der Rückseite den Reichsadler. Die größeren Münzen (2, 3, 5, 10 und 20 Mark) hatten damals wie heute eine einheitliche Vorderseite (bestehend aus Nennwert und Reichsadler) und eine landestypische Rückseite.

Doch nicht nur dieses Konzept ist gleich geblieben. Auf den heutigen Euromünzen befinden sich direkt neben der Jahreszahl nach wie vor die Kürzel der jeweiligen Prägestelle. Schaut doch einfach mal nach, wo eure Münzen “das Licht der Welt erblickt” haben. In der nachfolgenden Liste findet ihr die einzelnen Abkürzungen der Prägestellen:

Buchstabe Prägestelle Staat von bis
A Berlin Preußen 1871 heute
B Hannover Preußen 1872 1878
C Frankfurt am Main Preußen 1872 1879
D München Bayern 1872 heute
E Dresden Sachsen 1872 1887
E Muldenhütten Sachsen 1887 1953
F Stuttgart Württemberg 1872 heute
G Karlsruhe Baden 1872 heute
H Darmstadt Hessen-Darmstadt 1872 1882
J Hamburg Hamburg 1875 heute
K Straßburg Elsaß-Lothringen 1871 1918
T Tabora Deutsch-Ostafrika 1916 1917
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