Aus der Sonne nach Mordor… 

strich

Liebe Tipp-Experten,

am vergangenen Wochenende war ich mit drei sehr guten Freunden unterwegs. Sonntag fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune mit dem Fahrrad durch die Fränkische Schweiz. Ein Streckenprofil, welches gerade mich als „Fahranfänger“ an meine Grenzen – und darüber hinaus – brachte. Das sah bei unseren Mittippern Ebbi, Domikick und Uli schon deutlich entspannter aus.

Nach etwa 75 km traf ich den Entschluss, die Gefährten alleine weiterfahren zu lassen – es lagen noch mehr als 50 km Strecke bis zum Ziel vor uns – und bestieg zwischen Bayreuth und Nürnberg den Regional-Express. Mal abgesehen davon, dass ich sowieso wenig später völlig entkräftet vom Drahtesel gefallen wäre, war ich auch ein wenig froh, rechtzeitig zum Anpfiff HSV gegen Eintracht Frankfurt im Hotelzimmer sein zu können.

Aus der sonnigen fränkischen Schweiz ging es direkt weiter Richtung Mordor… 

Aus der sonnigen fränkischen Schweiz ging es direkt weiter Richtung Mordor… 

Was in den folgenden 105 Minuten plus Nachspielzeit passierte ist bekannt. Die Lieblingsmannschaft stellte einen neuen Negativ-Rekord auf, schoss dann selbst tatsächlich doch mal ein Tor, bekam – wie fast immer – eines mehr vom Gegner, Schlusspfiff, Aus, Ende und nicht zu vergessen… ärgern.

Da habe ich mir wirklich mal die Frage gestellt, ob man sich selbst nicht einfach mal einen Gefallen tun sollte und bei jedem Spiel lieber etwas für sich selbst tun sollte. Einer Tätigkeit nachgehen, die einem auf jeden Fall mehr Freude bereitet, als sich Woche für Woche über das Dargebotene der eigenen Mannschaft zu ärgern. Ein stiller Protest quasi.

Doch irgendwie ist dieses Spiel wie eine Droge. Sind erst mal wieder zwei Tage vergangenen, keimt frische Hoffnung auf. Ja, am kommenden Wochenende wird es klappen mit dem lang ersehnten Sieg! Ausgerechnet gegen Dortmund? Warum nicht – die liegen uns doch! Und wenn es gegen den BVB nichts wird, dann eben am darauf folgenden Spieltag.

Ein weiterer HSV-Anhänger, der die Hoffnung offenbar komplett aufgegeben hat – sonst tippt man nicht 1:2 – heißt Krake Denilson. Immerhin hat er sich durch seine Fahnenflucht mit 31 Punkten den Tagessieg geholt und ist 15 Plätze nach oben geklettert.

An der Spitze des Tableaus rangiert nach wie vor Domikick, der sich dieses Mal von dem grenzenlosen Optimismus seiner Mitfahrer anstecken ließ und tatsächlich mal auf einen HSV-Sieg getippt hat. Das wird so bald wohl nicht mehr vorkommen. Platz 2 belegt D3sp3rado vor Lato und Flankengott. Routinier Franz und Beiersdorfer liegen nur einen Punkt dahinter.

Bitte denkt daran, dass morgen trotz des Feiertags der Ball rollt. Hertha BSC empfängt den VfB Stuttgart. Oder mit anderen Worten: Not gegen Elend. Viel Erfolg!

Euer Pizzzarro

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